Beaster - Malte Ziegenhagen - Basketballer

Der Weg war das Ziel – Basketball Karriere.

Ich kann mich noch ganz genau dran erinnern, …. als ich 12 Jahre war, haben wir mal das ganze Basketball Team zu mir nach Hause eingeladen. Unser Coach hatte eine VHS-Kassette dabei, die uns einen Eindruck des College Basketball vermitteln sollte. Die großen Hallen, Dynamik und Athletik faszinierten und prägten mich grundlegend. Ich wollte DAS!

Durch Basketball die Welt kennenlernen

Schon in sehr jungen Jahren habe ich mit dem Basketball spielen angefangen. Dass der Sport mich so lange begleiten würde, habe ich damals noch nicht geahnt. Erst mit zunehmenden Alter wurde mir klar, dass ich mir ein Leben ohne den Basketball Sport nicht mehr vorstellen kann und will.

Als Basketballspieler wurde mir Europa näher gebracht. Zudem konnte ich nach Argentinien reisen und durfte über viele Jahre in Amerikas schönsten Staaten leben. Der Sport war nie das Mittel zum Zweck! Zurückblickend muss ich aber feststellen, dass einem als Sportler schnell viele Türen geöffnet werden. Natürlich hat jede Tür trotzdem eine unterschiedlich hohe Schwelle über, die man selbst steigen muss, aber allein, dass sie einem aufgehalten werden erleichtert einiges.

Meine Lebens – Erfolgsstrategien

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass eine innere Balance sehr wichtig ist, in allem, was man tut. Ich persönlich würde niemanden empfehlen nur in einer Sache 100 % zu geben, wenn das bedeutet, dass man den Rest seines Lebens vernachlässigt. Das war einer der wesentlichsten Lernprozesse in meinem Leben. Es hat einiges an Zeit gedauert, aber jetzt kann ich behaupten meinen eigenen Weg gefunden zu haben.

Ich brauchte zum Beispiel einen Ausgleich neben dem Profi Sport. Während der Zeit in den Staaten habe ich dort an der Uni gearbeitet. In Hawaii bin ich nach dem Basketball Training direkt zum Strand, ins Wasser surfen oder Paddle Boarding. Um erfolgreich sein zu können, muss man nicht nur den Körper, sondern auch den Geist FIT halten. Hier in Deutschland bin ich darum aktuell nicht nur Spieler im Team der 99NINERS Chemnitz. Ich studiere nebenbei an der Hochschule Mittweida und arbeite zusätzlich beim Chemnitzer Unternehmen Staffbase.

Ziele definieren

Es gibt kein Erfolgsrezept, man muss sich eine Frage beantworten können: „Was will ich in meinem Leben erreichen?“ – wenn man darauf keine Antwort hat, sollte diese herausgefunden werden.

Ja ich stimme den Leuten zu, die sagen, dass manche mehr Chancen und Möglichkeiten bekommen als andere, sie meinen damit auch oft mich. Ich glaube, dass ich einfach nur offen bin für Chancen und sie realisiere. Wie viele Menschen gibt es, in denen unfassbar viel Potenzial schlummert, die aber ihre Möglichkeiten gar nicht erkennen, weil sie damit beschäftigt sind, sich mit anderen zu vergleichen, anstatt ihr eigenes Ding zu machen. Chancen bringen nur dem etwas, der sie erkennt, offen ist für Neues und Risiken eingeht, um sich zu verwirklichen.

Jeden Tag wenn ich früh aufwache, setzte ich mir unterbewusst kleine Ziele und versuche wenigstens eine Sache besser zu machen als am vorherigen Tag. Das ist nicht leicht, aber wenn man seinen Fokus nur um 10 Grad ändert, kann das neue Meilensteine setzten!

Was hat mich beeinflusst?

Auch wenn viele immer nur die positiven Seiten eines Spitzensportlers sehen, muss ich an dieser Stelle einmal aussprechen: Mir wurde nichts im Leben geschenkt!
Ich habe nie Komplimente bekommen oder wurde als talentierter Spieler angesehen.

Trotzdem bin ich der Typ Mensch, der für das was er sich in den Kopf gesetzt hat, kämpft. Ich bleibe diszipliniert an einer Sache dran, bis ich habe, was ich will. Diesen „Push“ brauche ich! Dadurch habe ich gelernt, dass ich mir Erfolge hart erarbeiten muss, im Leben fliegt einem NICHTS zu, auch wenn das alle immer denken.

Für einen Status schnipst man nicht mit den Fingern und sagt „einmal zum Mitnehmen, bitte“ – den muss man sich erarbeiten. Abgesehen davon gehörten natürlich trotzdem Glück, Work Ethic und Hartnäckigkeit dazu.

Ich habe mich nie durch andere Menschen beeinflussen lassen. Es war die Arbeit am Prozess um dahin zu gelangen, wo ich jetzt bin. Ich bin gespannt, wo ich in Zukunft sein werde, denn das Schöne ist, dieser Prozess hört nie auf. Man nennt ihn auch LEBEN und das sollte man richtig leben!

5 Erfolgshacks

#MachFehler
#KleineZieleSetzen
#WiederAufstehen
#ScheißeFressen
#SelbstAkzeptanz

Mein Tipp an dich:

Sei immer du selbst und verstell dich nicht. Das gilt für deinen Job (On the court)
ebenso wie für deine Freizeit und die Menschen denen du begegnest (Off the court).

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