Trial Sport - Beaster

Trial Sport lässt einen Alltagsprobleme leichter lösen.

Während die Kids heutzutage lieber vor ihren Computerspielen im Zimmer sitzen, hat sich Hannes Herrmann damals bewusst für den realen Adrenalin Kick entschieden. Als kleiner Junge sah Hannes beim Chemnitzer Stadtfest Marco Hösel bei einer Trial Show zu. Ein Auftritt der sein Leben von den Zeitpunkt an prägte. Begeistert von den Stunts des Radfahrers informierte sich Hannes über den Trial Sport. Er kaufte sich eine VHS Kassette, erlernte selbstständig die Techniken und Stunts. Aus der Leidenschaft zu diesem Sport, gründete sich schnell eine Chemnitzer Crew. Eine coole Gruppe die sich nachmittags nach der Schule aufs Rad setzten und sich gegenseitig zum Limit pushten.

Push it to the Limit.

Trial Sport - BeasterWährend andere in dem Alter ihre Leidenschaft für Partys, Alkohol und Drogen entdeckten, fand Hannes zu seiner Passion des Trial Sports. Ein gesunder Lebensstil entwickelte sich automatisch.

Genauso wie der Leistungsgedanke, der mit den ersten Wettkämpfen aufkam. 2006 entstand im Rahmen einer schulischen Abschlussarbeit der Kontakt zu Herrmann’s Vorbild Marco Hösel. Dieser erkannte relativ schnell das Potential von Hannes, so dass sich eine langfristige Kooperation entwickelte. Hösel wurde sein Trainer, mit dem er 2007 ins letzte Wettkampf Junioren Jahr startete. Hannes sah das als eine Challenge um so viele Erfahrungen wie nur möglich zu sammeln und sich weiter zu entwickeln. Mit vollem Erfolg.

Um weiter gefördert zu werden und das Trainingspensum neben dem Schulalltag zu bestehen wechselte er auf ein Sportgymnasium. Auf diesem war er zu dieser Zeit deutschlandweit der erste Trial Sportler der in dem Umfang unterstützt wurde.

Support zahlt sich aus.

Mit der Teilnahme an immer mehr Wettkämpfen des Trial Sport, unter anderem auch durch seine Präsenz an den Olympiastützpunkten, kam Hannes mit vielen anderen Leistungssportlern in Kontakt. Neue Blickwinkel und viele Zusprüche gaben Hannes nochmals neue Motivationsschübe seine Ziele weiter zu verfolgen. Sein Leistungslevel und die daraus resultierende Eigenmotivation pushten ihn weiter und weiter. So kassierte er einen Titel nach dem Anderen.

Um seine Wettkämpfe finanzieren zu können kümmerte sich der Trial Sportler im Eigenmanagement um viele eigene Shows -durch solch eine entstand der Kontakt zur Hochschule Mittweida. Der Hochschulsportleiter Klaus Mehnert zeigte Hannes Hermann die Vorteile der Hochschule des Spitzensports auf. Schnell war klar, hier kann auch der Bildungsweg weitergehen ohne das Training zurück stellen zu müssen.

Rückschläge motivieren zum weiter machen.

Jeder kennt den Text der ÄRZTElass die Leute reden“ – im Fall von Hannes war es nicht die Band sondern die echten Spezialisten, die ihm oft auf Grund von schwerwiegenden Verletzungen rieten, den Sport an den Nagel zu hängen und „etwas vernünftiges zu machen„. Worte die Hannes umwandelte in die Eigeninitiative, es allen zu beweisen. Er informierte sich über Selbstheilungsprozesse bestimmter Entzündungen, erweiterte sein Wissen in Ernährungswissenschaften und gab nicht auf zu Kämpfen! 

Job-Training-Kombination

Der Tagesablauf des studierten Wirtschaftsingenieurwissenschaftlers besteht aktuell aus einem morgendlichen Training 7-9 Uhr anschließend seinem Vertriebsjob bis 15 Uhr und dem anschließenden Feierabend Training nochmal 16-18 Uhr. Ein ganz normaler Wahnsinn quasi.

Was hat sich geändert?

Trial Sport - BeasterHannes durchlebte durch seine Weiterentwicklungen im Sport nicht nur bessere Sprünge auf dem Bike sondern auch MENTAL! Es erfordert eine enorme geistige Anstrengung sich permanent neuen Hindernissen und Herausforderungen stellen zu müssen. Welche Techniken wendet man an um diese Hürden zu überwinden, wie merkt man sich die Parcours am besten? Und das alles unter ständigen Leistungsdruck, prägt einen auch im Alltag.

„Man entwickelt eine Geilheit Probleme zu lösen.“

Der Trial Sport lehrte Hannes nicht aufzugeben und aus seinem Ehrgeiz heraus trotz Niederlagen, immer wieder neue Wege finden zu wollen. Das übertrug er für sich auch auf Alltagssituationen. „Wenn man scheitert darf man nicht aufgaben, sondern man sollte reflektieren wieso Fehler passierten

Dein Körper ist das Pferd und dein Kopf der Reiter.

Mittlerweile kann Hannes seine Grenzen gut ab- und einschätzen. Natürlich gibt es auch nicht so gute Trainingstage, an denen die Motivation an einem Tiefpunkt ist. Aber genau an diesen zwingt ihn sein eigener Stolz dazu trotzdem zu trainieren, um noch besser zu werden. Neben jedem Erfolgsziel ist es wichtig eine Basis zu schaffen, die losgelöst von jedem Pflicht und Leistungsgedanken steht. Die Familie und die Freunde, sind das was am Ende bleibt, in jeder Lebenssituation. Alles andere ist ein wunderschöner Zusatz um eine Aufgabe im Leben zu verfolgen.

TIPP:

Never change a running system.

Wenn eine Sache gut läuft, dann vertraue darauf. Wege die für andere noch zielorientierter sind, müssen nicht das Optimum für einen selbst sein. Hannes baute damals seine intuitiven Techniken um, immer mit dem Ziel zu optimieren. „Optimal ist, wenn man sich wohl fühlt und das Bauchgefühl stimmt.“ Vertraue auf das, was du dir selbst erarbeitet hast.

5 Erfolgshaks

#eigenmotivation
#100%Fokus
#gesundesEssen
#selbstvertrauen
#SpaßNichtVergessen

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