Vom Pummel zum Pumper

Innerliche und äußerliche Schwäche waren der Ausgangs- und Wendepunkt. 

Im Alter von 13 Jahren war ich ein kleiner pummeliger Junge den kaum jemand ernst nahm. Mir fehlte es an Selbstbewusstsein. Mein innerer Wille rief mich dazu auf, etwas an mir und meinem Leben zu verändern. Also los, mein Weg vom Pummel zum Pumper!

Das Fitnessstudio wurde mein zweites zu Hause!

Bereits nach 6 Monate harten Training bekam ich erste Komplimente, ich gewann ein neues Selbstwertgefühl und fühlte mich viel besser. Glücklicherweise begann ich schon in der Pubertät, sodass die Wachstumsschübe parallel zu meinem Krafttraining für eine schlankere Form sorgten, ohne maximale Cardio Anstrengungen.

Meine Ziele entwickelten sich während meines Trainings.

Richtig klar definierte Ziele hatte ich anfangs nie. Ich wollte einfach nur Muskeln aufbauen. Mit 16 Jahren entwickelte sich mein Wunsch irgendwann an Wettkämpfen teil zu nehmen und auf der Bühne zu stehen. Das war der Punkt, wo ich mit dem koordinierten und strukturieren Bodybuilding anfing. Verschiedenste Lebenssituationen sorgten dafür, dass ich dieses Ziel aus den Augen verlor und mir wahrscheinlich auch einfach zu viel Druck machte. Mir wurde schnell klar, dass mein einstiges Hobby zu einem MUSS wurde,  die wahren Erfolge im Leben schreibt man aber nur durch den SPAß an dem was man tut. Heute trainiere ich nur noch für mich und meine Seele.

Meine Erfolgsstrategien

Nach einigen Jahren zählt man im HOMEgym als alt Eingesessener. Für mich war es das KraftAkt Fitnessstudio in Nauen. Ich ging fast immer zu denselben Uhrzeiten trainieren, traf oft auf dieselben Leute und man unterstützte sich gegenseitig. Daraus entwickelten sich nicht nur sich Trainingspartner, sondern auch Freundschaften. Ein Motivator und eine Erfahrung die mir half und mich vor vielen Technik Fehlern beim Training beschützt – jeder eignet sich über die Jahre ‚Fach’wissen an, dass er gern mit seinen Trainingspartnern teilt.

Nur eigenes Fachwissen perfektioniert.

Irgendwann wollte ich meine Trainingspläne selbst perfektionieren und probierte sehr viel Neues aus. Ich beschäftigte mich so intensiv mit verschiedensten Fitness Thematiken, dass ich hätte eine Doktorarbeit darüber schreiben können. Diese Neugier und der Drang nach „Mehr“ puschte mein Level und lies mich nicht stagnieren.

Den größten Kampf führte ich mit meinem inneren Schweinehund.

Meine Rückschläge basieren immer auf fehlender Eigenmotivation. Es gab Phasen, da wollte ich am liebsten komplett mit allem aufhören. In einem solchen Tiefpunkt habe, versuche ich wenigstens 2-3  Mal die Woche zu gehen, damit der Faden nicht abreißt. Natürlich gibt es Momente im Leben wo man auch mal Monate lang den Sport komplett hinten anstellt und gar nicht trainiert. Umso dankbarer ist man, wenn die Motivation, die Zeit und die Lebensumstände einem dieses Hobby wieder ermöglichen.

Sport ist mein stärkster Halt!

Für mich ist Sport mehr als nur den Körper zu trainieren. „Er war immer für mich da“ wenn es mir schlecht ging. Dieses Hobby war, ist und bleibt wie ein Auffangnetz in meinem Leben.

Ein bewegender Schnitt in meinem Leben war es, als Anfang 2017 meine Lebensgefährtin verstarb. Genau an diesem Punkt gab mir der Sport den Halt zurück den ich mit einem Mal verlor. Ich habe das Gefühl ihm etwas zurückgeben zu müssen, Tribute zu zollen. Aktuell bin ich im Schnitt sechs Mal die Woche im Gym. Nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Vielleicht auch weil ich es oftmals einfach brauche – es gibt mir Kraft, innerlich und äußerlich.

Ich MUSS nichts, aber ich WILL, weil ich es brauche!

Mit 13 Jahren hab ich meine Passion für den Kraftsport entdeckt und trotz vieler Rückschläge mach ich jetzt genauso wie am Anfang weiter – ein großer Antrieb sind dabei mittlerweile die Zusprüche der Anderen. Es gibt immer jemanden der „mehr“ hat und kann, aber irgendwann habe ich aufgehört mich mit anderen zu vergleichen. Jeder lebt für sich selbst und sollte sich vor allem beim Training auf die eigenen Möglichkeiten und Ziele konzentrieren.

MEIN TIPP

Den größten Erfolg erlebst du durch die Reflektion deiner eigenen Schwachstellen. Beobachte dich selbst, entdecke dich neu und hab keine Angst davor deinen Trainingsplan auf deine Defizite auszurichten. Es gilt immer die Schwachstellen zu erkennen, um daraus die stärksten Partien werden zu lassen. Genau das bedeutet für mich BODYBUILDING – so schafft man auch den Weg vom Pummel zum Pumper.

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