Eine Diät kann zu einem besseren Körpergefühl verhelfen, aber auch der Anfang von einem Lebenslangen Diät Wahnsinn sein. Denn wenn ein junges Mädchen, durch Trend Diäten wie Low Carb und Binge Eating, verlernt zu Essen und fernab der Realität Kalorien zählt, dann darf ich hier genau von diesem Diät Wahnsinn sprechen.

Durch Zufall habe ich von Mya‘s (25) Lebens- oder besser Leidensgeschichte erfahren und wusste sofort, dazu muss ich einen Beitrag schreiben. Sie gehört für mich ganz klar in die Rubrik BEASTER, denn das was sie bis hierher in ihren jungen Jahren durchgemacht hat, nenne ich Kampfgeist mit Willen zum Sieg.

Im Leistungssport diente das Essen als „Mittel zum Zweck“.

Im Alter von 4 Jahren begann Mya mit dem Schwimmtraining. Sie arbeitete täglich, in der Disziplin Langstrecke Ausdauer, hart an ihrer Leistung, bis sie mit 8 Jahren Leistungsniveau erreichte.

Zigarette
Zigarette

Ein, für sie, ganz normaler Sommertag begann 6.30 Uhr mit dem Frühschwimmen im Freibad, nach der Schule ging es am Abend erneut für 1,5 h mit der Trainingsrunde Nummer zwei weiter. Das wiederholte sich jeden einzelnen Wochentag. Samstag und Sonntag stand Cardio Training „am Land“ auf dem Plan. „Ich stand unter enormen Leistungsdruck, mit 13 fing ich an zu rauchen, um diesem Druck, auch nervlich, standhalten zu können“, schleichend und zersetzend, machte sich diese Sucht, natürlich auch im Leistungsniveau, bemerkbar „aber es ging einfach nicht anders“, erzählt mir Mya. Lange muss sie sich zu der Zeit nicht mit diesem Gewissenskonflikt und die Abnahme der Lungenkapazität auseinandersetzen, denn mit 17 beendet Mya ihre Leistungsphase und tritt damals, aus Vertrauensgründen zum Verein, aus dem Schwimmclub aus.

Als Alternative zum Schwimmen meldet sie sich im Fitnessstudio an und geht noch regelmäßig joggen. Mit dem Austritt aus dem Schwimmclub fällt Mya jedoch in ein Motivationstief, das auch ihr Leistungsniveau rapide sinken lässt. Ihre Demotivation führt zu einem Trainingsabfall von 70% bei dem Mya allerdings vergisst ihre Essgewohnheiten anzupassen. Sie sagt „Essen diente im Leistungssport immer als Mittel zum Zweck, durch Weizenbrot, Nudeln, Müsli und Eiweiß-Shakes kam ich an die schnellen Kohlenhydrate und darauf bin ich auch hängen geblieben.“

Drastischer Lebenswandel

Der gesunde Lebensstil den Mya bislang führte, änderte sich drastisch. Warum?
Die fehlenden Trainingspflichten und Leistungsziele verschafften ihr plötzlich Freizeit. Zeit, die sie wie Freunde in ihrem Alter nun mit Partys füllen DURFTE, jede Minute ihres Lebens hatte Mya nun zur freien Verfügung, die sie „ohne Rücksicht auf Verluste“ anfing zu genießen. Zum Feiern gehörten für sie auch exzessiver Alkoholkonsum, weiterhin die nervenberuhigenden Glimmstängel und der „after-party“ Fast Food Konsum.

Warum die Menschen in Mya’s näherem Umfeld sie vor diesem ungesunden Lebenswandel warnten, begriff sie erst, als sie ein halbes Jahr später plötzlich Blut spuckte. Nach einem Untersuchungsmarathon im Krankenhaus wurden Tumorgeschwüre in ihrer Magenschleimhaut entdeckt, die sich glücklicherweise als gutartig herausstellten. Im Rahme dieser Untersuchungen stellten die Ärzte jedoch sehr schlechte Blutwerte fest: „mineral- und vitamintechnisch lief mein Körper im Minimum auf Sparmodus“, sagt Mya.

Cortison, die Kur der unkontrollierten Gewichtszunahme

Daraufhin wurde ihr eine Cortison Kur verordnet: 12 Wochen mit entsprechenden Infusionen sowie einer zusätzlichen Vitamin- und Bewegungstherapie. Damit sollten die Geschwüre bekämpft und ihre Blutwerte wieder normalisiert werden. Es ist allgemein bekannt, dass Cortison sich nicht nur positiv auf dem Körper auswirkt, im Fall von Mya führt die Kur zu einer Gewichtszunahme von fast 40 Kilo. Sie wog mit ihren 18 Jahren nun 110 kg, größtenteils bestehend aus puren Wassereinlagerungen. Die Muskeln verschwanden, die Dehnungsstreifen nahmen zu und ihr Selbstwertgefühl folglich ab.

Bildung als neue Leistungsorientierung

Diät Wahnsinn - Mya 2010
Mya 2010

#1 LOW CARB

Trotz aller Tiefschläge beschloss Mya, ihr Abitur nachzuholen. Ihr fülligeres Körpergefühl erwies sich als zusätzliche Belastung mit psychischem Druck. Ein logischster Ausweg schien für sie eine Diät zu sein, also startete Mya mit dem LOW CARB Wahnsinn – erfolgreich! Über mehrere Monate nahm sie 15 kg ab. Der Erfolg dieser Essform stieg ihr allerdings unkontrolliert zu Kopf und sie entwickelte den Gedanken: „Wenn Low Carb schon solche Erfolge zeigt, wie gut wird dann erst NO CARB funktionieren?“ – eine Tracking App half ihr sich zu kontrollieren, pausenlos stand sie unter eigener Aufsicht!

#2 Binge Eating

„Wenn man keine Kohlenhydrate braucht, kann man doch auch ein paar Tage die Woche komplett auf’s Essen verzichten, dachte ich mir“ erzählt Mya. Sie startete also Diät Form 2: Das binge eating. Diese Diät verbietet drei Tage das Essen und erlaubt am vierten Tag die totale Eskalation (die Zeitspanne ist variabel). Was aber passiert, wenn der Körper weiß, dass er zwischendurch immer auf Sparflamme gehalten wird: Er speichert sich Fettreserven. Das hatte natürlich wieder eine Gewichtszunahme zur Folge die Mya in ihrer Abi-Phase mehr zu schaffen machte, als der eigentliche Lernstoff. Auch wenn ihre Selbstwahrnehmung nach außen stark und positiv wirkte, zeigten sich zunehmend depressive Züge, was sie zur Inanspruchnahme psychologischer Betreuung bewegte.

Diät Wahnsinn - Mya 2012
Mya 2012

Mit psychologischer Hilfe zurück zur Realität

Mya hatte den Bezug zur Nahrungsmittel Normalität völlig verloren, in den wöchentlichen Sitzungen bei einer Psychologin (ohne zusätzliche Medikamente) wollte sie ein normales Essverhalten wiederfinden.

Sie bekam die Aufgabe ein Ernährungstagebuch zu führen, in dem sie alle Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten festhalten sollte, ohne dabei die Kalorien zu zählen. Sie wurde zu drei warmen Mahlzeiten am Tag verpflichtet mit der Option gesunder Zwischenmahlzeiten. In den regelmäßigen Sitzungen wurden Mya die Lebensmittel und deren Nutzen erklärt. Sie lernte neu das Essen und begriff, dass es keine guten oder bösen Lebensmittel gibt. Das Wissen half ihr dabei, sich nichts mehr zu verbieten und sich nicht für einen Schokoriegel mit dem Hungern zu bestrafen. Sie spricht heute von einer erfolgreichen Therapie, final hatte sie kein gestörtes Verhältnis mehr zum Essen. Sie verlor auch während dieser Zeit das erste Mal langsam und auf gesunde Weise an Körpergewicht und begann wieder sich mit sportlichen Aktivitäten.

Die einzige Regelmäßigkeit eines Studenten ist seine Unregelmäßigkeit.

Diät Wahnsinn - Mya 2014
Mya 2014

Nach dem Abitur zog Mya weit weg von zu Hause, um ihr Studium zu beginnen. Sie hatte Lebensmut, Energie und Motivation für einen neuen Lebensabschnitt. Gleichzeitig bedeutete es, weg von den neu gelernten Regelmäßigkeiten und Gewohnheiten, hin zum Studentenleben. Jeder weiß, dass dieses Leben aus Unregelmäßigkeiten, Fast Food, Partys und eher wenig sportlicher Aktivitäten besteht (Ausnahmen bestätigen immer die Regel) und so passte sich auch Mya ihrem Umfeld an.

#3 Alternierendes Fasten

Um möglichst lange ihre körperlichen Erfolge zu halten, versuchte Mya das alternierende Fasten: einen Tag alles Essen/Trinken und am nächsten Tag fasten: „Das war im Studenten-/Partyalltag die optimale Variante, um nicht direkt wieder zuzunehmen“, sagt sie. Zieht man diese Diätform allerdings über Monate durch, passt sich auch der Stoffwechsel wieder an – sie nahm wieder zu.

#4 Stoffwechselkur

Sie hatte natürlich Angst wieder „zu viel“ zuzunehmen und startete darum direkt mit einer der krassesten Diäten – die Stoffwechselkur. Diese startet mit 2-Schlemm-Tagen, geht dann direkt über in die Diätphase (21-Tage) und MUSS sich in der Stabilisierungsphase auf den Erhalt des Idealgewichtes vorbereiten. In den 21 Diät-Tagen sind pro Tag nur 500 kcal erlaubt, wohingegen man in der Stabilisierung wieder auf normale 1800kcl erhöhen darf. Mya verlor so in 3 Wochen erneut 12 kg, ließ allerdings die Stabi-Phase aus und wurde vom JOJO-Effekt heimgesucht, sodass die einige Wochen nach der Stoffwechselkur 3 kg mehr als vorher auf die Waage brachte.

Die Liebe bringt den Wendepunkt.

Als sich im Oktober 2016 Mya’s Freund von ihr trennt, bekommt sie schlagartig depressive Schübe und beginnt ihre Einstellung zu sich und ihrem Leben zu hinterfragen. „Ich wusste, dass ich mein Leben ändern muss, um eine langfristig glückliche Beziehung führen zu können“ erzählt sie mir. Glücklicherweise merkten beide schon nach einer Woche, dass sie nicht ohne einander können und kamen wieder zusammen. Trotzdem reichte dieser Zeitraum für Mya aus, um sich selbst in den Arsch zu treten und ihr Leben/ Essverhalten in geregelte Bahnen zu bringen.

„Ich schränkte meinen Alkoholkonsum um 80 % ein, wodurch sich automatisch mein Bedürfnis nach fettigem Essen verringerte. Mein Freund unterstützt mich seitdem mehr denn je, weil er gemerkt hat, wie wichtig er mir ist. Ich will das hinbekommen, für uns!“

#5 Weight Watchers

Das bedeutet nicht, dass sie nicht weiterhin empfänglich für Maßnahmen war, die ihr dabei helfen können zu einem wohligerem Körpergefühl zu finden. Mit Weight Watchers fand Mya wieder zu einem regelmäßigen Tages- und Essablauf. Sie begann wieder Joggen zu gehen und meldete sich sogar im Fitnessstudio an. Nachdem sie das fast ein Jahr durchzog, trat im Sommer 2018 der Feind, die Unregelmäßigkeit, wieder zurück in ihr Leben – Sie nahm erneut zu. Als ihr die Waage ein Körpergewicht von über 100 kg anzeigte, beschloss sie, diese rauszuwerfen. Seitdem nimmt sie ihre Kleidergröße als Kontrolle „Wenn etwas zwickt, dass mir vorher passte, fühl ich mich sofort wieder unwohl und bekomme schlechte Laune“.

Flucht vor der Realität

In dem Moment als Mya ihre Waage rauswarf, war sie sich bewusst fortan keine messbare Kontrolle mehr über ihren Körper zu haben, sie gesteht: „Ganz ehrlich, ich habe Angst vor dem Realitätsschlag, der sicherlich wieder etwas in meinem Denken und Handeln verändern würde, derzeit fehlt mir jedoch der Mut dazu“. In den 5 ½ Jahre Studium (also 2013 – 2019) lebte sie mit Gewichtsschwankungen bis zu 30 kg – angefangen bei 85 kg – 120 kg. Auch wenn sie aktuell in gewisser Weise flüchtet, hat sie kein zwanghaftes Bedürfnis mehr nach radikalen Veränderungen, trotzdem ist sie sich bewusst, dass sich erneut etwas ändern muss.

Aufbau einer mentalen Gesundheit

Wir haben jetzt das Jahr 2019 und Mya hat sich langsam aber mit viel Unterstützung und eigener Willenskraft auf den Weg einer mentalen Gesundheit gekämpft. Auch wenn gerade die Größe 44 nicht mehr passt, geht sie diszipliniert zum Sport und probiert immer Mal wieder verschiedene Methoden, wie Zuckerfasten, aus, die ihr weiterhin auf einem gesunden Lebensgefühl helfen können.

„Ich baue mir gerade Stück für Stück eine mentale Gesundheit auf. Ich habe mir dabei nicht wie sonst das Ziel gesetzt abzunehmen. Ich möchte einfach nur endlich zu meinen eigenen gesunden Essgewohnheiten finden, die mich weder Einschränken, noch Auspowern“.

Angst vor Diabetes

Mya 2019

Mya hat in ihrem jetzigen Bewusstseinszustand teilweise große Angst davor an Diabetes zu erkranken und geht darum mit großer Motivation, dem zu entkommen weiter voran. Sie hat verstanden, dass es das Wichtigste ist, sich selbst und nicht anderen Menschen zu gefallen. „Darum habe ich mir einen Ordner angelegt, in dem ich Bilder aus der für mich schlimmsten Zeit gesammelt habe, wenn ich jetzt wieder ein Problem mit meiner Motivation und der Kontinuität bekomme, rufe ich diesen Ordner auf und ziehe meine Kraft aus mir selbst“.

Da sie sich nun aber auch am Ende ihres Masterstudiums befindet, erzählt sie mir von ihrem Ziel danach. Mya strebt eine höhere Führungsposition an, für die es wichtig sein wird körperlich und seelisch fit zu sein. Zudem will sie wieder ohne das Branding „Übergewichtige“ unsichtbar durch die Stadt laufen können.

„Eis ruiniert nicht deinen Körper genauso wenig, wie Salat ihn nicht verschönert. Ich bin mein eigener Feind und Kämpfe weiterhin gegen meinen inneren Schweinehund. In kleinen Schritten werde ich immer mehr zu meiner mentalen Gesundheit finden“.

Nie wieder Diät Wahnsinn!

MYA’s TIPP: Ihr findet euch in meiner Geschichte wieder? Dann hört auf, in kürzester Zeit, so viel wie möglich erreichen zu wollen. GEDULD ist eine Tugend. Setzt dir keine Zeit Ziele! Egal wie alt du bist, es liegt an dir, wann du bereit bist dein bestes ICH und damit ein gutes Körpergefühl zu finden und damit dann glücklich zu leben. Geb dich nie auf, es lohnt sich immer, weiter zu kämpfen… zu dem Ziel eines gesunde Selbstwertgefühles, das jeden von uns glücklich und entspannter leben lässt. Und das Wichtigste akzeptiere auch Momente des Stillstandes, denn das ist besser, als in alte Muster zurück zu fallen.

Hacks:

  • Bestrafe dich nie für kleine Fehler, die du machst. Du bist eh schon dein eigener größter Feind. Versuch Freundschaft mit dir zu schließen.
  • Gönn dir auch mal was, verzichte nicht ständig und vor allem bau all das was du gerne isst mit in dein Leben ein, denn du lebst noch lange genug als ständig zu verzichten.
  • Lass das Auto mal stehen, lauf etwas mehr und wenn es nur ein paar Schritte am Tag sind, es bringt ungemein viel.
  • Mach dein Glück nicht von anderen abhängig. Lass dir nicht einreden, dass du dich so lieben musst, wie du bist und nicht so streng zu dir sein sollst. Wenn dir etwas nicht gefällt, ändere es. Tust du es nicht, jammre nicht rum. Selbstmitleid hat noch niemanden nach vorne gebracht.
  • Umgib dich nur mit Personen, die dich aufbauen und nicht die, die dich runterziehen.
never.give.up

Text by Julia Wolf | Persönliches Interview mit Mya | Bilder von Mya und pixabay.com

Selbstheilung durch Sport - Gina Starke

Selbstheilung Sport war die Lösung!

„Aus schlank wurde krankhaft dünn und ehe ich mich versah hatte ich ein echtes Problem, eine Essstörung“, erzählt mir Gina. Gute Gene sind der Grund dafür, dass Gina noch nie ein Problem mit ihrem Körperbau hatte/ hat, externe Umstände führten bei ihr trotzdem dazu, sich in einer Essstörung zu verlieren.

Anorexie in Kombination mit Bulimie

Im Alter zwischen 14 und 17 Jahren verlor sie extrem an Gewicht. „Ich hatte beides, Anorexie und Bulimie“, erzählt Gina. Mit damals 47 kg auf eine Körpergröße von 1,75m verteilt, galt sie definitiv als untergewichtig. Sich selbst zu einem Problem machen, kann manchmal die eigentlichen Probleme verdrängen. Diese Denkweise legte auch Gina zu dieser Zeit an den Tag. Der einzige Nutzfaktor den der Sport für sie brachte war: Das Abnehmen (was bei einer bereits schlanken Persönlichkeit natürlich überflüssig ist). Die Auswirkungen wurden sichtbar und auch emotional spürbar. Das Thema Essstörung betraft bald nicht mehr nur Gina, sondern führte auch familienintern zu Auseinandersetzungen.

Isolation aus dem sozialen Umfeld

„Auch, wenn meine Freunde anfangs nichts mitbekamen, isolierte ich mich immer mehr von ihnen und war nur noch für mich da. Man hat ständig damit zu kämpfen Ausreden zu finden, warum man gemeinschaftliche Aktivitäten absagt und nicht mit Pizza essen geht oder sich so lange auf der Toilette aufhält und das ist alles andere als schön, aber es war meine Sucht“, muss sich Gina eingestehen. „Das war für mich der Wendepunkt, ich musste sich etwas ändern“!

Selbstheilung durch Sport

Ich fing an den Sport als Ventil zu nutzen. Was für Gina sonst nur als beiläufig betrachtet wurde, unterstütze sie bei ihrer „Selbstrettung“ – der SPORT wurde für sie zu einem Ventil, um Druck abzulassen. Sehr schnell löste sie sich von dem Gedanken, der Sport sei nur zum Abnehmen gut und fing an nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen zu motivieren. „Ich wollte selbst Trainerin werden, um nicht nur mich, sondern auch andere Menschen motivieren zu können. Mir hat der Sport geholfen wieder zu mir selbst zu finden und in mir zu ruhen, das wollte ich mit anderen teilen und ihren dabei helfen sich ebenfalls dieser Leidenschaft hinzugeben“.

Veränderung durch Fitness

„Wenn ich mein eigenes Training durchziehe, habe ich so unwahrscheinlich viel Zeit für mich selbst. Ich kann mal abschalten, meine Gedanken ordnen und habe gleichzeitig extrem viel Spaß“, strahlt sie mich an. Die Wirkung ihrer Erkenntnis ist, dass Gina mittlerweile ein ausgeglichenes Leben führen kann, sie setzt sich nicht mehr selbst unter Druck und engt sich nicht mehr ein. „Mein Fokus hat sich von meiner Selbstkontrolle auf die Selbstliebe verlagert. Ich habe wieder genug Energie zur Nächstenliebe“. Damit hat Gina vollkommen Recht, denn nur wer sich selbst liebt und mit sich in reinen ist, kann auch für andere da sein. Sie erzählt mir, dass ihre Mama sie als „auffällig unbeschwert“ beschreibt.

Vom Zwang zur Spontanität

Was vorher ein zwanghaft routinierter Tagesablauf war, ist heute geprägt von spontanen Aktionen. Die Einschränkungen, die ihr das Ess- und Brechverhalten aufzwang, konnte Gina aus eigener Kraft heraus eliminieren. „Ich weiß es zu schätzen, nun mehr Zeit für wirklich sinnvolle Dinge zu haben und natürlich in erster Linie für meinen Freund“ schwärmt Gina. Sie erzählt mir, dass ihr ehemaliger Chef, ein ehemaliger Bodybuilder, sie zwar immer unterstützte, aber auch einmal zu ihr meinte: „Jetzt hast du endlich Normalgewicht, das sieht gut aus, vorher warst du echt zu dünn, das war nicht mehr schön!“ – Manchmal können harte, wahre Worte helfen und einem zeigen, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Ihr TIPP an euch.

Gina ist mittlerweile Studentin, erfolgreiche Kurstrainerin und genießt ihr Leben 24/7. Sie rät, dass es wichtig ist sich immer selbst treu zu bleiben und wichtig eigene Entscheidungen zu treffen. Denn es liegt bei uns, wie wir mit Situationen umgehen. Nichts ist so wichtig wie die eigene Gesundheit!

Gina‘s 5 Erfolgshacks

  1. nicht der Stagnation erliegen
  2. offen für Veränderungen
  3. Sei du selbst
  4. Genieße! think positive
  5. Karma ist nur eine Schlampe – wenn Sie es sind

Text by Julia Wolf | Persönliches Interview mit Gina Starke | Bilder von Gina Starke

Tim_Hülsbeck_Krafttraining

Bei jedem zweiten Jugendlichen liegt heutzutage der Freizeit Fokus auf Sport –  Schreibtisch Sport. In Fachkreisen auch E-Sports genannt. Drinsitzen und zocken, das gehörte zu meiner Tages Routine. Bewegungslose Nachmittage mit genügend Nervennahrung gehen natürlich nicht spurlos an einem vorbei. Gerade wenn man sich, wie ich zu der Zeit in der Phase eines werdenden Mannes befindet, kann das ein oder andere Hormon die „falschen Stellen“ wachsen lassen. Bei mir war es der Bauch. Zu dieser Zeit war Krafttraining für mich ein Fremdwort.

Mit Wampe auf die Rampe

Nicht nur der Körperbau, auch die emotionalen Befindlichkeiten reifen. So will man(N) auf einer Party natürlich Frau von sich beeindrucken.  Du musst dich bewegen, um deine Ziele zu erreichen – die Zeit in meinen vier Wänden war vorbei. Unabhängig von irgendwelchen Frauen formte mein Umfeld den Willen bei mir – realen Sport zu treiben. Meine Jungs hingen tag täglich im GYM ab und automatisch schließt du dich deiner Gruppe an. Man sah sich jetzt nicht mehr über die PC-Kamera, sondern im real life … Mein Ziel war es wieder sportlicher zu werden, stabiler auszusehen und Muskeln aufzubauen.

Anfangen heißt Weitermachen.

Nach dem Abitur zog ich von zu Hause aus, in eine andere Stadt. MEINE Wohnung und ein eigener Kühlschrank riefen nach Eigenverantwortung. Das war der ausschlaggebende Punkt, an dem ich einen Healthy Lifestyle verfolgte. Warum? Nicht weil dieser Lebensstil ein Trend ist, sondern weil ich tatsächlich Spaß an täglichen Fitnessstudiobesuchen fand und mir gesundes Essen einfach schmeckt. Es war also nicht nur eine Phase, sondern entwickelte sich zu meiner Passion und das Krafttraining zu einer Leidenschaft.

Meine Leidenschaft erfordert Wissen.

Man muss nur wissen, wie es richtig geht – das ist wie Mathe in der Schule, wenn man die Rechenwege verstanden hat, dann kann es zum Lieblingsfach werden. Die Geheimformel heißt Wissensaneignung. Genau das gehört zu meiner Erfolgsstrategie: Krafttraining mit Wissen darüber was man tut, wie die Bewegungsabläufe sind und welche ergonomische Haltungen man einnehmen muss. Auch hier gilt es immer am Puls der Zeit zu bleiben, um in seiner Entwicklung nicht zu stagnieren.

Individuell sein und sich optisch abheben

Ich halte nicht viel von Egoismus, habe aber durch den Gemeinschaftssport einen Weg zu meinem optischen Individualismus gefunden. Wenn du siehst, wie sich dein Körper zu deiner Wunschform verändert, dann motiviert das. Das Schöne ist, menschliche Körper sind eine tägliche Challenge, du fühlst dich immer tagesformabhängig gut oder schlecht, musst dich mal mehr und mal weniger motivieren Sport zu treiben – das Erfolgsgefühl danach nimmt dir aber keiner. Darum findet Fitness in meinem Tagesablauf immer Zeit und Priorität. Ich tue in diesen zwei Stunden bewusst etwas für mich, bekomme den Kopf frei und habe damit einen Ausgleich zum Alltag.

Selbst erarbeiteten Erfolg kann dir keiner nehmen.

Komplimente und Anerkennung von Freunden, unter denen ich mittlerweile als „Experte“ um Tipps gebeten werde, führten zu meiner Entscheidung mich auf die Bühne zu stellen. Ich nahm dieses Jahr im April bei einem Bodybuilder Wettkampf in der Kategorie: Deutsche Newcomer des Deutschen Bodybuilding und Fitness Verbands (DBFV) teil. Die Erfahrung war beeindruckend, es bleibt aber weiterhin ein Hobbysport für mich.

Der Weg ist das Ziel – keep going on

Nach dem Wettkampf ist vor der nächsten Herausforderung. Diese heißt bei mir Weiterentwicklung, denn Veränderung schützt vor Stillstand. Die Kraft dazu immer weiter zu machen, schöpfe ich aus dem Rückblick auf meinen bisherigen Weg. Wenn du nicht dein ganzes Leben lang auf dem Boden kriechen willst, darfst du keine Angst vor dem Fallen haben.

5 Erfolgshacks

#dranbleiben
#WissenAneignen
#ÜberDenTellerrandSchauen
#PassendesUmfeldSchaffen
#BleibDirSelbstTreu

UND GANZ WICHTIG niemals auf Eis verzichten!

Mein TIPP: Bleib dir immer selbst treu und verliere nie das Vertrauen in dich. Finde den für dich optimalsten Weg, das muss nicht der sein, den andere nehmen, denn „viele Wege führen nach Rom“. Denk immer daran, dass du für dich kämpfst, der Erfolg am Ende gehört dann nur dir.

Mein Social Media

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Bilder von Tim Hülsbeck
Text (freigegeben und basierend auf einem Interview mit Tim Hülsbeck): Julia Wolf

Tobias Fröhlich - neues Körpergefühl

In jungen Jahren läuft es auch im Sitzen mit dem Stoffwechsel ganz gut. Nur mit dem zunehmenden Alter muss man die Kommunikation mit dem eigenen Körper hinterfragen. Mein Neustart mit Ende 30 war das Saftfasten.

Viel Essen, wenig Nährstoffe, kaum Bewegung – ein Teufelskreis 

Im November 2017 bin ich 40 Jahre alt geworden. Wow, eine krasse Zahl angesichts der Tatsache, dass ich mich auf vielen Ebenen nach wie vor wie ein kleiner Junge fühle. Selbst körperlich empfinde ich mich heute als absolut jung und frisch – aber das war längst nicht immer der Fall. Bis zu dem heutigen Punkt war es eine lange aber auch schöne Reise, über die ich gern berichten möchte. In der Hoffnung, noch mehr Menschen zu erreichen und dazu zu inspirieren, einen ähnlichen Weg einzuschlagen. Denn zu spät ist es dafür NIE!

Ich war in meiner Jugend, als Teenager und bis über meine „End-Zwanziger“ hinaus immer ziemlich sportlich. In meinem Alltag war genügend Platz für Bewegung – Schwimmen, Ballsport, Laufen, Fitnessstudio. Selbst Halbmarathon und Marathon – ich war für so ziemlich alles zu haben.

Jedoch zu viel, zu unausgeglichen (und zu schnell) gegessen, hatte ich bis dato schon immer. Ausreichend Sport und ein von Natur aus gegebener guter Stoffwechsel führten dazu, dass ich mich recht problemlos mental und körperlich „InShape“ gehalten hatte.

Triple A – Arbeit, Alltags-Stress und das zunehmende Alter als „Motivations-Killer“

Essen&Sitzen

Tobias Fröhlich - sitzen und essen

In meinen 30-ern fiel es mir dann zunehmend schwerer, mich dazu zu motivieren, regelmäßig Sport zu treiben. Geschweige denn darauf zu achten, mich ausgeglichen und gesund zu ernähren. Ich sah und bezeichnete mich generell als einen „Allesfresser“, der jegliche Speisen mag und auch verträgt. Viel Fleisch, viele Milchprodukte und viel Süßes standen auf meinem täglichen Speiseplan. Wir lernen eigentlich alle von klein auf, dass unser Körper in erster Linie die in Obst und Gemüse / „Greens“ enthaltenen Nährstoffe und Vitamine benötigt. Ein Blick in den Einkaufswagen der meisten Menschen zeigt ein ganz anderes Bild – Brot- und Teigwaren, Fleisch/Wurst, Milchprodukte, Fertigspeisen und Süßwaren liegen meist weit vorne. Auch ich gehörte zu denjenigen, die Obst und Gemüse nur als kleine Zwischenmahlzeit bzw. als langweilige, aber eben notwendige Beilage betrachteten.

Als selbständiger Musiker, wie ich es einer bin, reist man sehr viel, macht häufig die Nacht zum Tag und umgekehrt. Selbst wenn man möchte ist es nicht immer leicht, auf eine ausgeglichene Ernährung und genügend Bewegung zu achten.  Obst und Gemüse (Rohkost) kann man immer und überall bei sich haben. Super gesund, schmeckt lecker und rettet einen über viele Stunden hinweg, anstatt beim nächsten Späti oder bei der nächsten Raststätte ungesunden Kram zu kaufen. Geld spart es on top.

Nährstoffmangel und zu wenig Bewegung – Ein schleichender Prozess

weite Kleidung kaschiert

Tobias Fröhlich - Weite Kleidung kaschiert

Vor eineinhalb Jahren war es dann so weit – fast unbemerkt hatte ich sicher fünf Jahre lang quasi keinen Sport mehr getrieben. Mein Body fühlte sich alt und schwach an, ich wog 104 kg bei einer Körpergröße von 181 cm. Was meinen Körperbau betrifft, so hatte ich einfach Glück – heißt ich hatte nie nur “ ’ne Plauze „, wenn ich an Gewicht zulegte, sondern alle Kilos verteilten sich recht gleichmäßig auf den gesamten Körper. Vor allem bekleidet sah ich so eher kräftig aus, als dick.

Aber ich bekam bereits permanent Rückenbeschwerden, schmerzende Schultern, Hautprobleme und dann 2016 zwei „Fast“- Bandscheiben-Vorfälle. Zu viel Fast- und Junk Food und vor allem unterwegs zu viel weiterverarbeitetes Essen. A daily musican problem. Dazu zu wenig Obst und Gemüse, zu viele Fruchtsäfte und Bubbledrinks, zu wenig Wasser und Tee. Nicht genügend Bewegung und das permanente Sitzen in Vans, Bussen und Zügen, auf meinem Schlagzeug-Hocker und vor dem Computer – langfristig eine höchst ungesunde Kombination.

Saftfasten – Das Wunder mit der Natur

Vor allem die Bandscheiben-Probleme rüttelten mich endgültig wach und mir wurde klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Endlich setzte nach Jahren wieder die Motivation ein, etwas zu tun. Ich verstand, dass die Verantwortung einzig und allein bei mir lag:

Möchte ich fit in die zweite Hälfte meines Lebens gehen? Oder kugele ich buchstäblich dort hinein – übergewichtig, faul und ungesund?
Kann ich mich zusammenreißen und radikal meine Lebensweise ändern, oder verfalle ich weiterhin in dieselben Muster?

Der Netflix Dokumentarfilm “ Fat, sick & nearly dead “ von und mit JOE CROSS gab mir irreversibel den Tritt in den besagten Allerwertesten. Und ja – es hat definitiv mein Leben verändert! Im Mai 2016 begann ich eine 10-tägige, entgiftende Saft-Kur. Sie war definitiv der Auslöser für die größten und beeindruckendsten Veränderungen, was meine Gesundheit und meine Fitness, meinen Körper und meinen Alltag – sprich eigentlich mein gesamtes Leben anbelangt. Und das Prinzip des Saftfastens ist so simpel wie einleuchtend:

In meinem Fall zehn Tage lang nichts essen, stattdessen drei bis vier mal am Tag 600 ml Saft aus Gemüse und Obst (Verhältnis 80/20!) entsaften (keine Smoothies!) und trinken. Plus Wasser und Tee. That’s it. (Wobei ich betonen muss, dass das Verhältnis 80 Gemüse zu 20 Obst absolut entscheidend ist, da man ansonsten zu viel (Frucht-) Zucker zu sich nimmt. Und dann – sofern erwünscht – auch nur spärlich Gewicht verliert. Das Wichtigste steckt im „Grünzeugs“. Schmeckt also jeder Saft süß-fruchtig und lecker, dann hat man leider was falsch gemacht).

Während auf diese Weise der gesamte Magen-Darm-Trakt endlich mal nicht nur ein paar Stunden, sondern über Tage hinweg ruhen kann, wird der Körper permanent mit einer großen Menge an Flüssigkeit, Nährstoffen und Vitaminen versorgt. Er wird von sämtlichen Giftstoffen befreit, man reinigt buchstäblich sein Innerstes, selbst Heilprozesse (Magen/Darm) treten sehr schnell ein. Das ist mal das Grundprinzip. Hier ein Link mit weiteren Informationen zum „Juice Fasten“ incl. Rezepten & Co.

Reset – Neustart. Gemüse für ein gesundes Körpergefühl

Nach der Saft-Kur hatte ich ein vollkommen natürliches Verlangen nach Obst und Gemüse. Das Verlangen nach Süßem, Salzigem, Fettem etc. war wiederum wie ausgelöscht. Hungerattacken und Magenknurren gehören seither der Vergangenheit an. Während der Saft-Kur und in den folgenden zwölf Monaten verlor ich insgesamt über 25 kg an Körpergewicht. Ich esse seitdem kein Fleisch mehr (obwohl ich das gar nicht vorhatte), habe jegliche Milchprodukte von der Einkaufsliste gestrichen. Den Zucker habe ich radikal reduziert, sowie Bubbledrinks, Weißbrot und -mehl, gewöhnliche Pasta gestrichen.

Alles erschien ganz natürlich, als würde der gesunde Körper mit dem Geist kommunizieren, was er mag, braucht und was nicht. Und umgekehrt.

In erster Linie esse ich jetzt viel weniger, frischer und habe ein paar Zutaten ausgetauscht. Ich bin auf keiner Diät. Es ist eher, als hätte jemand bei mir den „Reset-Button“ gedrückt, einen Schalter umgelegt. Ich ernähre mich weder zu 100% vegan (Käse ab und zu), noch vegetarisch (Fisch ab und zu), aber der überwiegende Anteil meiner Ernährung ist nun seit eineinhalb Jahren vegan – viel Gemüse, Salat, Suppen, Obst, Nüsse, Rohkost. Kein Fleisch, wenig Fisch. Ab und zu Käse, ansonsten keine Milchprodukte. Hauptsächlich frisch, wo es geht Bio. Viel mehr kalt/roh, als gekocht. Vollkorn-Produkte.

Noch nie in meinem Leben habe ich mich so gut gefühlt! Mittlerweile wiege ich um die 80 kg, mache täglich mindestens eine Stunde Yoga/Meditation/Krafttraining zu Hause, fahre viel Fahrrad oder gehe zu Fuß. Ich habe absolut keine Rückenschmerzen oder überhaupt irgend welche körperlichen Beschwerden mehr und schlafe nachts gut ein bis zwei Stunden weniger.

FIT an den DRUMS

Tobias Fröhlich - Fit an den drums

Wir haben es verlernt (oder nie gelernt), mit unserem Körper zu kommunizieren

Ein gesunder, kräftiger und ausgeglichener Körper ist sicherlich einer DER Schlüssel, um besser durch sämtliche Lebensphasen zu kommen. Vor allem aber durch die Schwereren! Unser Körper hat unheimlich viel Einfluss auf den Geist und die Seele. Und umgekehrt.

Ich habe verstanden, wie gesegnet ich mit meinem gesunden Körper bin. Das ist ein Geschenk!

Selbstverständlich habe ich immer noch Alltagsstress und Probleme – damit kann ich aber viel besser umgehen. Da ich mir täglich eine „Gedanken-Auszeit“ nehme, währenddessen ich den gesamten Körper trainiere, bin viel belastbarer geworden. Yoga, Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht, Stabilisationsübungen und viel Stretching – alles kann man zu Hause machen. Eigentlich überall. Und zu jeder Zeit.

Unser Körper ist ein Wunder der Natur. Und es ist nie zu spät, dazu beizutragen, dass er gesund bleibt oder wird. Jeder einzelne von Euch, der es ausprobiert, wird am Ende überrascht sein, was er oder sie noch so erreichen kann!

Sicherlich war ich in meinen Zwanzigern schneller und stärker als heute – aber was meine Gesamtfitness, meine Gesundheit und die Flexibilität meines Körpers anbelangt, bin ich jetzt und heute in der Form meines Lebens! Das war mein lang vorbereitetes und am Ende absolut unbezahlbares Geburtstagsgeschenk von mir an mich selbst. Probiere es aus und fang‘ am besten heute damit an und tue deinem Körper etwas Gutes!

Mein Social Media

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text by: Trommel Tobi – Drummer / Beat Maker/ Producer –

 

Beaster - Malte Ziegenhagen - Basketballer

Der Weg war das Ziel – Basketball Karriere.

Ich kann mich noch ganz genau dran erinnern, …. als ich 12 Jahre war, haben wir mal das ganze Basketball Team zu mir nach Hause eingeladen. Unser Coach hatte eine VHS-Kassette dabei, die uns einen Eindruck des College Basketball vermitteln sollte. Die großen Hallen, Dynamik und Athletik faszinierten und prägten mich grundlegend. Ich wollte DAS!

Durch Basketball die Welt kennenlernen

Schon in sehr jungen Jahren habe ich mit dem Basketball spielen angefangen. Dass der Sport mich so lange begleiten würde, habe ich damals noch nicht geahnt. Erst mit zunehmenden Alter wurde mir klar, dass ich mir ein Leben ohne den Basketball Sport nicht mehr vorstellen kann und will.

Als Basketballspieler wurde mir Europa näher gebracht. Zudem konnte ich nach Argentinien reisen und durfte über viele Jahre in Amerikas schönsten Staaten leben. Der Sport war nie das Mittel zum Zweck! Zurückblickend muss ich aber feststellen, dass einem als Sportler schnell viele Türen geöffnet werden. Natürlich hat jede Tür trotzdem eine unterschiedlich hohe Schwelle über, die man selbst steigen muss, aber allein, dass sie einem aufgehalten werden erleichtert einiges.

Meine Lebens – Erfolgsstrategien

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass eine innere Balance sehr wichtig ist, in allem, was man tut. Ich persönlich würde niemanden empfehlen nur in einer Sache 100 % zu geben, wenn das bedeutet, dass man den Rest seines Lebens vernachlässigt. Das war einer der wesentlichsten Lernprozesse in meinem Leben. Es hat einiges an Zeit gedauert, aber jetzt kann ich behaupten meinen eigenen Weg gefunden zu haben.

Ich brauchte zum Beispiel einen Ausgleich neben dem Profi Sport. Während der Zeit in den Staaten habe ich dort an der Uni gearbeitet. In Hawaii bin ich nach dem Basketball Training direkt zum Strand, ins Wasser surfen oder Paddle Boarding. Um erfolgreich sein zu können, muss man nicht nur den Körper, sondern auch den Geist FIT halten. Hier in Deutschland bin ich darum aktuell nicht nur Spieler im Team der 99NINERS Chemnitz. Ich studiere nebenbei an der Hochschule Mittweida und arbeite zusätzlich beim Chemnitzer Unternehmen Staffbase.

Ziele definieren

Es gibt kein Erfolgsrezept, man muss sich eine Frage beantworten können: „Was will ich in meinem Leben erreichen?“ – wenn man darauf keine Antwort hat, sollte diese herausgefunden werden.

Ja ich stimme den Leuten zu, die sagen, dass manche mehr Chancen und Möglichkeiten bekommen als andere, sie meinen damit auch oft mich. Ich glaube, dass ich einfach nur offen bin für Chancen und sie realisiere. Wie viele Menschen gibt es, in denen unfassbar viel Potenzial schlummert, die aber ihre Möglichkeiten gar nicht erkennen, weil sie damit beschäftigt sind, sich mit anderen zu vergleichen, anstatt ihr eigenes Ding zu machen. Chancen bringen nur dem etwas, der sie erkennt, offen ist für Neues und Risiken eingeht, um sich zu verwirklichen.

Jeden Tag wenn ich früh aufwache, setzte ich mir unterbewusst kleine Ziele und versuche wenigstens eine Sache besser zu machen als am vorherigen Tag. Das ist nicht leicht, aber wenn man seinen Fokus nur um 10 Grad ändert, kann das neue Meilensteine setzten!

Was hat mich beeinflusst?

Auch wenn viele immer nur die positiven Seiten eines Spitzensportlers sehen, muss ich an dieser Stelle einmal aussprechen: Mir wurde nichts im Leben geschenkt!
Ich habe nie Komplimente bekommen oder wurde als talentierter Spieler angesehen.

Trotzdem bin ich der Typ Mensch, der für das was er sich in den Kopf gesetzt hat, kämpft. Ich bleibe diszipliniert an einer Sache dran, bis ich habe, was ich will. Diesen „Push“ brauche ich! Dadurch habe ich gelernt, dass ich mir Erfolge hart erarbeiten muss, im Leben fliegt einem NICHTS zu, auch wenn das alle immer denken.

Für einen Status schnipst man nicht mit den Fingern und sagt „einmal zum Mitnehmen, bitte“ – den muss man sich erarbeiten. Abgesehen davon gehörten natürlich trotzdem Glück, Work Ethic und Hartnäckigkeit dazu.

Ich habe mich nie durch andere Menschen beeinflussen lassen. Es war die Arbeit am Prozess um dahin zu gelangen, wo ich jetzt bin. Ich bin gespannt, wo ich in Zukunft sein werde, denn das Schöne ist, dieser Prozess hört nie auf. Man nennt ihn auch LEBEN und das sollte man richtig leben!

5 Erfolgshacks

#MachFehler
#KleineZieleSetzen
#WiederAufstehen
#ScheißeFressen
#SelbstAkzeptanz

Mein Tipp an dich:

Sei immer du selbst und verstell dich nicht. Das gilt für deinen Job (On the court)
ebenso wie für deine Freizeit und die Menschen denen du begegnest (Off the court).

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Trial Sport - Beaster

Trial Sport lässt einen Alltagsprobleme leichter lösen.

Während die Kids heutzutage lieber vor ihren Computerspielen im Zimmer sitzen, hat sich Hannes Herrmann damals bewusst für den realen Adrenalin Kick entschieden. Als kleiner Junge sah Hannes beim Chemnitzer Stadtfest Marco Hösel bei einer Trial Show zu. Ein Auftritt der sein Leben von den Zeitpunkt an prägte. Begeistert von den Stunts des Radfahrers informierte sich Hannes über den Trial Sport. Er kaufte sich eine VHS Kassette, erlernte selbstständig die Techniken und Stunts. Aus der Leidenschaft zu diesem Sport, gründete sich schnell eine Chemnitzer Crew. Eine coole Gruppe die sich nachmittags nach der Schule aufs Rad setzten und sich gegenseitig zum Limit pushten.

Push it to the Limit.

Trial Sport - BeasterWährend andere in dem Alter ihre Leidenschaft für Partys, Alkohol und Drogen entdeckten, fand Hannes zu seiner Passion des Trial Sports. Ein gesunder Lebensstil entwickelte sich automatisch.

Genauso wie der Leistungsgedanke, der mit den ersten Wettkämpfen aufkam. 2006 entstand im Rahmen einer schulischen Abschlussarbeit der Kontakt zu Herrmann’s Vorbild Marco Hösel. Dieser erkannte relativ schnell das Potential von Hannes, so dass sich eine langfristige Kooperation entwickelte. Hösel wurde sein Trainer, mit dem er 2007 ins letzte Wettkampf Junioren Jahr startete. Hannes sah das als eine Challenge um so viele Erfahrungen wie nur möglich zu sammeln und sich weiter zu entwickeln. Mit vollem Erfolg.

Um weiter gefördert zu werden und das Trainingspensum neben dem Schulalltag zu bestehen wechselte er auf ein Sportgymnasium. Auf diesem war er zu dieser Zeit deutschlandweit der erste Trial Sportler der in dem Umfang unterstützt wurde.

Support zahlt sich aus.

Mit der Teilnahme an immer mehr Wettkämpfen des Trial Sport, unter anderem auch durch seine Präsenz an den Olympiastützpunkten, kam Hannes mit vielen anderen Leistungssportlern in Kontakt. Neue Blickwinkel und viele Zusprüche gaben Hannes nochmals neue Motivationsschübe seine Ziele weiter zu verfolgen. Sein Leistungslevel und die daraus resultierende Eigenmotivation pushten ihn weiter und weiter. So kassierte er einen Titel nach dem Anderen.

Um seine Wettkämpfe finanzieren zu können kümmerte sich der Trial Sportler im Eigenmanagement um viele eigene Shows -durch solch eine entstand der Kontakt zur Hochschule Mittweida. Der Hochschulsportleiter Klaus Mehnert zeigte Hannes Hermann die Vorteile der Hochschule des Spitzensports auf. Schnell war klar, hier kann auch der Bildungsweg weitergehen ohne das Training zurück stellen zu müssen.

Rückschläge motivieren zum weiter machen.

Jeder kennt den Text der ÄRZTElass die Leute reden“ – im Fall von Hannes war es nicht die Band sondern die echten Spezialisten, die ihm oft auf Grund von schwerwiegenden Verletzungen rieten, den Sport an den Nagel zu hängen und „etwas vernünftiges zu machen„. Worte die Hannes umwandelte in die Eigeninitiative, es allen zu beweisen. Er informierte sich über Selbstheilungsprozesse bestimmter Entzündungen, erweiterte sein Wissen in Ernährungswissenschaften und gab nicht auf zu Kämpfen! 

Job-Training-Kombination

Der Tagesablauf des studierten Wirtschaftsingenieurwissenschaftlers besteht aktuell aus einem morgendlichen Training 7-9 Uhr anschließend seinem Vertriebsjob bis 15 Uhr und dem anschließenden Feierabend Training nochmal 16-18 Uhr. Ein ganz normaler Wahnsinn quasi.

Was hat sich geändert?

Trial Sport - BeasterHannes durchlebte durch seine Weiterentwicklungen im Sport nicht nur bessere Sprünge auf dem Bike sondern auch MENTAL! Es erfordert eine enorme geistige Anstrengung sich permanent neuen Hindernissen und Herausforderungen stellen zu müssen. Welche Techniken wendet man an um diese Hürden zu überwinden, wie merkt man sich die Parcours am besten? Und das alles unter ständigen Leistungsdruck, prägt einen auch im Alltag.

„Man entwickelt eine Geilheit Probleme zu lösen.“

Der Trial Sport lehrte Hannes nicht aufzugeben und aus seinem Ehrgeiz heraus trotz Niederlagen, immer wieder neue Wege finden zu wollen. Das übertrug er für sich auch auf Alltagssituationen. „Wenn man scheitert darf man nicht aufgaben, sondern man sollte reflektieren wieso Fehler passierten

Dein Körper ist das Pferd und dein Kopf der Reiter.

Mittlerweile kann Hannes seine Grenzen gut ab- und einschätzen. Natürlich gibt es auch nicht so gute Trainingstage, an denen die Motivation an einem Tiefpunkt ist. Aber genau an diesen zwingt ihn sein eigener Stolz dazu trotzdem zu trainieren, um noch besser zu werden. Neben jedem Erfolgsziel ist es wichtig eine Basis zu schaffen, die losgelöst von jedem Pflicht und Leistungsgedanken steht. Die Familie und die Freunde, sind das was am Ende bleibt, in jeder Lebenssituation. Alles andere ist ein wunderschöner Zusatz um eine Aufgabe im Leben zu verfolgen.

TIPP:

Never change a running system.

Wenn eine Sache gut läuft, dann vertraue darauf. Wege die für andere noch zielorientierter sind, müssen nicht das Optimum für einen selbst sein. Hannes baute damals seine intuitiven Techniken um, immer mit dem Ziel zu optimieren. „Optimal ist, wenn man sich wohl fühlt und das Bauchgefühl stimmt.“ Vertraue auf das, was du dir selbst erarbeitet hast.

5 Erfolgshaks

#eigenmotivation
#100%Fokus
#gesundesEssen
#selbstvertrauen
#SpaßNichtVergessen

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Beaster - Eigenmotivation

Es braucht Gründe für Veränderungen.

Um etwas verändern zu können, braucht man natürlich einen guten Grund dazu. Anders fängt man eine Sache an und bringt diese dann nicht zu Ende oder man ist nicht ganz dabei und lässt es schweifen. Wir zwingen uns nur ungern zu etwas, worauf wir doch eigentlich gar keine Lust haben, vor allem, wenn man keinen Grund findet, diese Sache zu tun. Gern sagen wir, dass wir unmotiviert sind, beziehungsweise die Motivation fehlt und finden dann Ausreden, um etwas Anderes zu tun.

Um das zu verhindern, ist es wichtig, dass ihr eure ganz eigene Motivation findet!

Dass der Weg zur Eigenmotivation hart ist, gilt ausnahmslos für alle Bereiche im Leben. Insbesondere jedoch auch für die eigene Gesundheit und körperliche Fitness. Denn lebt man ungesund und bewegst sich nicht ausreichend, kann einem der eigene Körper Probleme und Schmerzen bereiten. Meist später als früher, aber die Probleme werden kommen!

Sicher fragst du dich jetzt…

Wie finde ich denn meine persönliche Motivation?

Also wenn einem ein gesunder Körper und langes Leben nicht wichtig genug sind, auch etwas dafür zu tun, musst du wohl einen anderen, noch wichtigeren Grund finden. Leider, oder eher glücklicherweise, kann dir niemand, mich eingeschlossen, vorschreiben, wie dieser auszusehen hat. Was ich jedoch tun kann, ist dir von meinem Weg und was mich dazu motiviert hat, alle Ausreden zu vergessen, zu erzählen.

Früher sah ich ganz anders aus

… und genauso fühlte ich mich auch. Jedes Mal, wenn meine Freunde über Sport und ihre Fitness redeten, fühlte ich mich unwohl und wurde ganz still, ebenso wenn’s dann mal ins Schwimmbad ging. Meine Leistungen im Sportunterricht entsprachen der Situation und man fing an seine dünneren Mitmenschen zu beneiden.
Damals wusste ich noch nicht, dass mir eben diese Masse, die ich mit mir rumtrug, im Endeffekt nur dabei geholfen hat meine Ziele zu erreichen. Als Teenager kann einem diese Situation trotzdem ganz schön aufs Gemüt schlagen und so fasste ich dann vor etwa sechs Jahren den Entschluss, etwas tun zu müssen, vor allem, weil mein älterer Bruder bereits für seine Erfolge bewundert wurde.

Ich muss ehrlich sagen, damals war mir ein gesunder Lebensstil unwichtig, darüber denkt man als „Kind“ nicht nach. Was ich also anstrebte, war ebenfalls für meine Leistungen bewundert zu werden… und essen zu können, was ich wollte, ohne mir weiter Gedanken machen zu müssen, noch dicker zu werden.

In einer Sache besonders gut zu sein und Erfolge zu erzielen, steigert außerdem das Selbstbewusstsein. Und ein gesundes Selbstbewusstsein verändert die Wahrnehmung und wie man selbst wahrgenommen wird, positiv.

So fand ich damals meine persönliche Motivation, etwas zu tun, wodurch sich viel verändert hat.

Übung macht den Meister

Heute habe ich natürlich andere Gründe weiter zu machen, denn je länger man sich mit einer Thematik beschäftigt, desto intensiver und genauer setzt man sich damit auseinander. Sieht man stets Erfolge, bleibt die Motivation erhalten.

Warum sollte man auch aufhören, wenn es gerade so gut läuft.

  • Wenn du ein Ziel erreicht hast, setze dir ein Neues.
  • Wenn du Rückschläge erlebst, versuche etwas Anderes.
  • Ändere dein Training oder die Ernährung, anstatt direkt aufzugeben.
  • Trainiere ab und zu auch mal mit Anderen zusammen, dass könnte deine Trainingseinheit zwar in die Länge ziehen, macht aber direkt mehr Spaß und du lernst dabei oft noch mehr dazu.
  • Wenn etwas nicht funktioniert, ärgere dich nicht wegen der verlorenen Zeit, sondern lerne daraus.
  • Denn ein System, welches bei Tim funktioniert, muss bei Tom nicht zwangsläufig zu den selben Resultaten führen – jedoch können Variationen deinem Training auf die Sprünge helfen.

Lass dir nichts vorschreiben.

Natürlich sollte man, grad als Anfänger, einen fähigen Trainer konsultieren oder sich ausreichend im Internet informieren, um effektiv zu trainieren und sich nicht selbst zu schaden. Wenn du eine sinnvolle Übung gerne und richtig machst, hat dir jedoch keiner was vorzuschreiben.

Helft euch gegenseitig.

Viele trauen sich meist nicht nach Hilfe zu fragen, erst recht, wenn ein Anfänger einem „Muskelprotz“ gegenübersteht. Wenn du siehst, dass jemand mit für ihm schweren Gewichten trainiert, biete dich als Spotter an oder gebe Hinweise zur Ausführung, sollte gerade kein Trainer in der Nähe sein – dir hat damals sicherlich auch jemand geholfen. Das motiviert Tim weiterzumachen und nicht Angst davor zu haben sich vor Tom zu blamieren.

Meine 5 Erfolgshacks

  1. Ausführung ist alles.

Sollte die Ausführung schlecht sein, macht es die Sache nicht gerade besser, alles Gewicht der Welt dabei zu bewegen. Also achte darauf, deine Gewichte bewusst zu stemmen. Jede Wiederholung ist es wert, sauber ausgeführt zu werden!

  1. Abschalten und Konzentration.

Beim Training ist es wichtig, vielleicht gerade dadurch, abschalten zu können. Konzentriere dich auf die Übung – es ist Voraussetzung, dass Ausführung (wie ihr merkt ist mir das sehr wichtig) und auch Atmung stimmen. Bei schweren Gewichten hilft ein Spotter dabei, sich auf die Ausführung zu konzentrieren und nicht darauf, nicht zu versagen.

  1. Die Beine nicht vergessen!

Der Leg-Day ist mir beinahe noch wichtiger als meine geliebten Brustübungen. Im Idealfall hast du schon Beine trainiert, noch bevor du überhaupt ans Fitnesstraining gedacht hast. Denn ein breiter Oberkörper ist schnell antrainiert, stabile Beine muss man sich jedoch hart verdienen und hey, immerhin müssen sie dich durchs Leben tragen 😉

Wer die Beine nicht ehrt, … ihr wisst schon.

  1. Körpersignale

Achte stets darauf was dein Körper dir mitteilt. Damit meine ich: iss, wenn du Hunger hast, stoppe eine Übung, wenn sie dir Schmerzen bereitet, achte auf ausreichende Regeneration, bei zu starkem Muskelkater und gönn dir zwischendurch mal eine kleine Auszeit. Du wirst merken, dass dir dein Körper danken wird.

  1. Motivation.

Wenn du dich mal nicht zum Training aufrappeln kannst, denk an den Punkt zurück, der dich dazu gebracht hat anzufangen, eben deine persönliche Motivation und an die Erfolge, die du seitdem erzielt hast. Always remember why you started!

Finde deine Eigenmotivation und verändere etwas!

Schlussendlich ist es jedem selbst überlassen, welche Art von Sport oder Hobby er ausübt. Es ändert nichts daran, dass man unmotiviert nur sehr wenig erreichen kann. Also worauf wartest du?

… motiviere DICH!

*Ich beziehe mich bei genannte Namen auf keine speziellen Personen – sie dienen als Max Mustermann Prinzip.

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Vom Pummel zum Pumper

Innerliche und äußerliche Schwäche waren der Ausgangs- und Wendepunkt. 

Im Alter von 13 Jahren war ich ein kleiner pummeliger Junge den kaum jemand ernst nahm. Mir fehlte es an Selbstbewusstsein. Mein innerer Wille rief mich dazu auf, etwas an mir und meinem Leben zu verändern. Also los, mein Weg vom Pummel zum Pumper!

Das Fitnessstudio wurde mein zweites zu Hause!

Bereits nach 6 Monate harten Training bekam ich erste Komplimente, ich gewann ein neues Selbstwertgefühl und fühlte mich viel besser. Glücklicherweise begann ich schon in der Pubertät, sodass die Wachstumsschübe parallel zu meinem Krafttraining für eine schlankere Form sorgten, ohne maximale Cardio Anstrengungen.

Meine Ziele entwickelten sich während meines Trainings.

Richtig klar definierte Ziele hatte ich anfangs nie. Ich wollte einfach nur Muskeln aufbauen. Mit 16 Jahren entwickelte sich mein Wunsch irgendwann an Wettkämpfen teil zu nehmen und auf der Bühne zu stehen. Das war der Punkt, wo ich mit dem koordinierten und strukturieren Bodybuilding anfing. Verschiedenste Lebenssituationen sorgten dafür, dass ich dieses Ziel aus den Augen verlor und mir wahrscheinlich auch einfach zu viel Druck machte. Mir wurde schnell klar, dass mein einstiges Hobby zu einem MUSS wurde,  die wahren Erfolge im Leben schreibt man aber nur durch den SPAß an dem was man tut. Heute trainiere ich nur noch für mich und meine Seele.

Meine Erfolgsstrategien

Nach einigen Jahren zählt man im HOMEgym als alt Eingesessener. Für mich war es das KraftAkt Fitnessstudio in Nauen. Ich ging fast immer zu denselben Uhrzeiten trainieren, traf oft auf dieselben Leute und man unterstützte sich gegenseitig. Daraus entwickelten sich nicht nur sich Trainingspartner, sondern auch Freundschaften. Ein Motivator und eine Erfahrung die mir half und mich vor vielen Technik Fehlern beim Training beschützt – jeder eignet sich über die Jahre ‚Fach’wissen an, dass er gern mit seinen Trainingspartnern teilt.

Nur eigenes Fachwissen perfektioniert.

Irgendwann wollte ich meine Trainingspläne selbst perfektionieren und probierte sehr viel Neues aus. Ich beschäftigte mich so intensiv mit verschiedensten Fitness Thematiken, dass ich hätte eine Doktorarbeit darüber schreiben können. Diese Neugier und der Drang nach „Mehr“ puschte mein Level und lies mich nicht stagnieren.

Den größten Kampf führte ich mit meinem inneren Schweinehund.

Meine Rückschläge basieren immer auf fehlender Eigenmotivation. Es gab Phasen, da wollte ich am liebsten komplett mit allem aufhören. In einem solchen Tiefpunkt habe, versuche ich wenigstens 2-3  Mal die Woche zu gehen, damit der Faden nicht abreißt. Natürlich gibt es Momente im Leben wo man auch mal Monate lang den Sport komplett hinten anstellt und gar nicht trainiert. Umso dankbarer ist man, wenn die Motivation, die Zeit und die Lebensumstände einem dieses Hobby wieder ermöglichen.

Sport ist mein stärkster Halt!

Für mich ist Sport mehr als nur den Körper zu trainieren. „Er war immer für mich da“ wenn es mir schlecht ging. Dieses Hobby war, ist und bleibt wie ein Auffangnetz in meinem Leben.

Ein bewegender Schnitt in meinem Leben war es, als Anfang 2017 meine Lebensgefährtin verstarb. Genau an diesem Punkt gab mir der Sport den Halt zurück den ich mit einem Mal verlor. Ich habe das Gefühl ihm etwas zurückgeben zu müssen, Tribute zu zollen. Aktuell bin ich im Schnitt sechs Mal die Woche im Gym. Nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Vielleicht auch weil ich es oftmals einfach brauche – es gibt mir Kraft, innerlich und äußerlich.

Ich MUSS nichts, aber ich WILL, weil ich es brauche!

Mit 13 Jahren hab ich meine Passion für den Kraftsport entdeckt und trotz vieler Rückschläge mach ich jetzt genauso wie am Anfang weiter – ein großer Antrieb sind dabei mittlerweile die Zusprüche der Anderen. Es gibt immer jemanden der „mehr“ hat und kann, aber irgendwann habe ich aufgehört mich mit anderen zu vergleichen. Jeder lebt für sich selbst und sollte sich vor allem beim Training auf die eigenen Möglichkeiten und Ziele konzentrieren.

MEIN TIPP

Den größten Erfolg erlebst du durch die Reflektion deiner eigenen Schwachstellen. Beobachte dich selbst, entdecke dich neu und hab keine Angst davor deinen Trainingsplan auf deine Defizite auszurichten. Es gilt immer die Schwachstellen zu erkennen, um daraus die stärksten Partien werden zu lassen. Genau das bedeutet für mich BODYBUILDING – so schafft man auch den Weg vom Pummel zum Pumper.

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