Beaster - Eigenmotivation

Es braucht Gründe für Veränderungen.

Um etwas verändern zu können, braucht man natürlich einen guten Grund dazu. Anders fängt man eine Sache an und bringt diese dann nicht zu Ende oder man ist nicht ganz dabei und lässt es schweifen. Wir zwingen uns nur ungern zu etwas, worauf wir doch eigentlich gar keine Lust haben, vor allem, wenn man keinen Grund findet, diese Sache zu tun. Gern sagen wir, dass wir unmotiviert sind, beziehungsweise die Motivation fehlt und finden dann Ausreden, um etwas Anderes zu tun.

Um das zu verhindern, ist es wichtig, dass ihr eure ganz eigene Motivation findet!

Dass der Weg zur Eigenmotivation hart ist, gilt ausnahmslos für alle Bereiche im Leben. Insbesondere jedoch auch für die eigene Gesundheit und körperliche Fitness. Denn lebt man ungesund und bewegst sich nicht ausreichend, kann einem der eigene Körper Probleme und Schmerzen bereiten. Meist später als früher, aber die Probleme werden kommen!

Sicher fragst du dich jetzt…

Wie finde ich denn meine persönliche Motivation?

Also wenn einem ein gesunder Körper und langes Leben nicht wichtig genug sind, auch etwas dafür zu tun, musst du wohl einen anderen, noch wichtigeren Grund finden. Leider, oder eher glücklicherweise, kann dir niemand, mich eingeschlossen, vorschreiben, wie dieser auszusehen hat. Was ich jedoch tun kann, ist dir von meinem Weg und was mich dazu motiviert hat, alle Ausreden zu vergessen, zu erzählen.

Früher sah ich ganz anders aus

… und genauso fühlte ich mich auch. Jedes Mal, wenn meine Freunde über Sport und ihre Fitness redeten, fühlte ich mich unwohl und wurde ganz still, ebenso wenn’s dann mal ins Schwimmbad ging. Meine Leistungen im Sportunterricht entsprachen der Situation und man fing an seine dünneren Mitmenschen zu beneiden.
Damals wusste ich noch nicht, dass mir eben diese Masse, die ich mit mir rumtrug, im Endeffekt nur dabei geholfen hat meine Ziele zu erreichen. Als Teenager kann einem diese Situation trotzdem ganz schön aufs Gemüt schlagen und so fasste ich dann vor etwa sechs Jahren den Entschluss, etwas tun zu müssen, vor allem, weil mein älterer Bruder bereits für seine Erfolge bewundert wurde.

Ich muss ehrlich sagen, damals war mir ein gesunder Lebensstil unwichtig, darüber denkt man als „Kind“ nicht nach. Was ich also anstrebte, war ebenfalls für meine Leistungen bewundert zu werden… und essen zu können, was ich wollte, ohne mir weiter Gedanken machen zu müssen, noch dicker zu werden.

In einer Sache besonders gut zu sein und Erfolge zu erzielen, steigert außerdem das Selbstbewusstsein. Und ein gesundes Selbstbewusstsein verändert die Wahrnehmung und wie man selbst wahrgenommen wird, positiv.

So fand ich damals meine persönliche Motivation, etwas zu tun, wodurch sich viel verändert hat.

Übung macht den Meister

Heute habe ich natürlich andere Gründe weiter zu machen, denn je länger man sich mit einer Thematik beschäftigt, desto intensiver und genauer setzt man sich damit auseinander. Sieht man stets Erfolge, bleibt die Motivation erhalten.

Warum sollte man auch aufhören, wenn es gerade so gut läuft.

  • Wenn du ein Ziel erreicht hast, setze dir ein Neues.
  • Wenn du Rückschläge erlebst, versuche etwas Anderes.
  • Ändere dein Training oder die Ernährung, anstatt direkt aufzugeben.
  • Trainiere ab und zu auch mal mit Anderen zusammen, dass könnte deine Trainingseinheit zwar in die Länge ziehen, macht aber direkt mehr Spaß und du lernst dabei oft noch mehr dazu.
  • Wenn etwas nicht funktioniert, ärgere dich nicht wegen der verlorenen Zeit, sondern lerne daraus.
  • Denn ein System, welches bei Tim funktioniert, muss bei Tom nicht zwangsläufig zu den selben Resultaten führen – jedoch können Variationen deinem Training auf die Sprünge helfen.

Lass dir nichts vorschreiben.

Natürlich sollte man, grad als Anfänger, einen fähigen Trainer konsultieren oder sich ausreichend im Internet informieren, um effektiv zu trainieren und sich nicht selbst zu schaden. Wenn du eine sinnvolle Übung gerne und richtig machst, hat dir jedoch keiner was vorzuschreiben.

Helft euch gegenseitig.

Viele trauen sich meist nicht nach Hilfe zu fragen, erst recht, wenn ein Anfänger einem „Muskelprotz“ gegenübersteht. Wenn du siehst, dass jemand mit für ihm schweren Gewichten trainiert, biete dich als Spotter an oder gebe Hinweise zur Ausführung, sollte gerade kein Trainer in der Nähe sein – dir hat damals sicherlich auch jemand geholfen. Das motiviert Tim weiterzumachen und nicht Angst davor zu haben sich vor Tom zu blamieren.

Meine 5 Erfolgshacks

  1. Ausführung ist alles.

Sollte die Ausführung schlecht sein, macht es die Sache nicht gerade besser, alles Gewicht der Welt dabei zu bewegen. Also achte darauf, deine Gewichte bewusst zu stemmen. Jede Wiederholung ist es wert, sauber ausgeführt zu werden!

  1. Abschalten und Konzentration.

Beim Training ist es wichtig, vielleicht gerade dadurch, abschalten zu können. Konzentriere dich auf die Übung – es ist Voraussetzung, dass Ausführung (wie ihr merkt ist mir das sehr wichtig) und auch Atmung stimmen. Bei schweren Gewichten hilft ein Spotter dabei, sich auf die Ausführung zu konzentrieren und nicht darauf, nicht zu versagen.

  1. Die Beine nicht vergessen!

Der Leg-Day ist mir beinahe noch wichtiger als meine geliebten Brustübungen. Im Idealfall hast du schon Beine trainiert, noch bevor du überhaupt ans Fitnesstraining gedacht hast. Denn ein breiter Oberkörper ist schnell antrainiert, stabile Beine muss man sich jedoch hart verdienen und hey, immerhin müssen sie dich durchs Leben tragen 😉

Wer die Beine nicht ehrt, … ihr wisst schon.

  1. Körpersignale

Achte stets darauf was dein Körper dir mitteilt. Damit meine ich: iss, wenn du Hunger hast, stoppe eine Übung, wenn sie dir Schmerzen bereitet, achte auf ausreichende Regeneration, bei zu starkem Muskelkater und gönn dir zwischendurch mal eine kleine Auszeit. Du wirst merken, dass dir dein Körper danken wird.

  1. Motivation.

Wenn du dich mal nicht zum Training aufrappeln kannst, denk an den Punkt zurück, der dich dazu gebracht hat anzufangen, eben deine persönliche Motivation und an die Erfolge, die du seitdem erzielt hast. Always remember why you started!

Finde deine Eigenmotivation und verändere etwas!

Schlussendlich ist es jedem selbst überlassen, welche Art von Sport oder Hobby er ausübt. Es ändert nichts daran, dass man unmotiviert nur sehr wenig erreichen kann. Also worauf wartest du?

… motiviere DICH!

*Ich beziehe mich bei genannte Namen auf keine speziellen Personen – sie dienen als Max Mustermann Prinzip.

Mein Social Media

Euch gefällt meine Geschichte und ihr wollt mich supporten, mir schreiben oder einfach meinen weiteren Weg verfolgen? Dann schaut auf meiner Instagram Seite vorbei: @fitness.axl